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Südamerika
Südamerika ist der viertgrösste Kontinent der Erde. Die Landessprache der meisten Staaten ist geschichtlich bedingt Spanisch, in Brasilien ist es Portugiesisch. Die heute noch am weitesten verbreiteten indigenen Sprachen sind Quechua, Guaraní und Aymara.
Die gängige Meinung ist, dass um 40.000 v. Chr. Amerika über die Beringstrasse von asiatischen Stämmen bevölkert wurde.
Ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelten sich einzelne lokale Kulturen in ganz Südamerika. Die früheste, heute noch erkennbare Hochkultur, war die der Chavín de Huántar, die etwa 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. existierte. Weiterhin gab es unter anderem die Paracas-, Herrera-, Nazca-, Moche-, Chimú und Chachapoya-Kultur.
Ab etwa 1200 bis 1532 herrschten die Inka, die wohl bekannteste Hochkultur Südamerikas, über grosse Teile des Kontinentes und schufen ein riesiges Reich. Durch die Ankunft der spanischen Eroberer wurde das Inkareich zerschlagen.
Auf Ihren Reisen treffen Sie auf unerklärbare Fakten und geheimnisvolle Stätten.
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Begriffe
Verschiedene Begriffe beschreiben die verschiedenen Verbunde:
Südamerika:
Der Kontinent Südamerika umfasst das ganze Festland: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Französisch-Guyana, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela
Lateinamerika:
Dieser Begriff fasst die amerikanischen Länder südlich der USA zusammen: Südamerika, Mittelamerika, Mexiko und die Karibik. Normalerweise meint man dabei nur die Länder, in denen das Spanische und Portugiesische vorherrschen.
Mittelamerika:
Darunter versteht man den schmalen Landstreifen (Landbrücke) zwischen Nord- und Südamerika sowie die Westindischen Inseln in der Karibik (z.B. Kuba, Bahamas, St. Lucia, etc.).
Zentralamerika:
So werden die Länder Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama zusammengefasst.
Nebst diesen geographischen Begriffen gibt es noch wirtschaftliche Staatenverbunde, wie z.B. Mercosur oder Andengemeinschaft.